Um noch etwas Tempo für den Elbaman Triathlon am 26. September, also in etwas mehr als einer Woche, zu holen hatte ich letztes Weekend am Xterra Switzerland teilgenommen.
Schon "Macca" der zweifache Ironman Hawaii Sieger sagte vor kurzem, als er wieder für die Olympische Distanz (wegen London 2012) trainieren anfing, dass schneller werden schmerzhaft sei...
Nach dem Xterra Switzerland kann ich diese Aussage nur bestätigen.
Klar, ich hatte verletzungsbedingt wenig trainiert und mitte August noch einen Halb-Ironman, der zu den härtesten 70.3er der Welt gehört mitgemacht, trotzdem...
Nach knapp über 3Stunden high speed Racing, ohne die Möglichkeit auf eine kurze Schnauf-Pause war ich letzen Samstag am Xterra Switzerland als gesamt 70. und Kategorie 13. ins Ziel gekommen.
Das persönlich angepeilte Ziel von knapp unter 3 Stunden hab ich leider um einige Sekunden verfehlt, da es aber so heiss war bin ich dennoch nicht unzufrieden.
Wie viel es mir als "Tempogewinnendes Training" für die Ironmandistanz am Elbaman bringen wird werden wir dann sehen.

Auf jeden Fall war es wieder mal ein cooles Erlebnis an einem Xterra mit zu machen. Werde wohl nächstes Jahr wieder mit dabei sein und ev. sogar am Xterra Italy in Sardinien starten um für die kommende Saison Tempo zu holen...
Am Samstag war es schon mal unegewohnt, dass es erst am Nachmittag los ging, von den 70.3er und Irons bin ich mit der Start am morgen Früh gewohnt.
Dann kam aber das gewohnte, kurz einschwimmen und dann beim Startschuss los als gäbe es kein morgen mehr... Wieder mal eine richtige "Schlägerei" im Wasser beim Start.;-) Das Wasser war recht warm, besonders am Einstig und vor allem sehr sehr trübe. Durch die Sonneneinstrahlung konnte man die Boje nicht genau sehen, weshalb ich, sowie einige andere, wohl nicht gerade direkt zu den Bojen geschwommen sind sondern etwas "Umwege" machten. Naja, angekommen sind wir trotzdem nach 1.5 km Schwimmen. Zwischen druch hatte ich mal wieder etwas mühe mit meinem Arm, die Verletzung ist wohl immer noch nicht 100% gut, aber zumindest bemerkte ich es (abgesehen von der Kraft die fehlte) weniger als noch am Axtri in Norwegen...
N

ach dem Schwimmen in die Wechselzone und gleich aufs Bike. Schon beim Wechsel war es extrem Heiss, zum Glück hatte ich zusätzlich noch etwas Powerbar zu Trinken noch im der T1 hingestellt.
Nach dem Wechsel ging es gleich über Felder, recht mühsam zum fahren aber schön um den Puls so richtig hoch zu jagen los, in Richtung Fluss/Wald. Dort ein kurzer Singletrail, auf einer Brücke über den Fluss, hinunter zum Fluss, wieder hoch über Treppen, in den Fluss, dort im Fluss entlang mit dem Bike Stossend und Fahren den Bach hinauf, wieder auf Single Trails, dann Kiesweg, Singletrails, Bach, usw. Recht abwechslungsreich also.
Leider konnten viele der Athleten nicht sehr gut Biken (kam mir auf jeden Fall so vor), so dass es in den Single Trails etwas stau gab da man kaum überholen konnte. Dafür konnte ich im Bach beim Stossen etwas gewinnen, verlor aber auf den Kieswegen ab und zu wieder mal an einige einen Platz. Am ende war ich nach der Bikestrecke etwa auf gleichem Platz wie nach dem Schwimmen würde ich mal schätzen.
Das Laufen war dafür leider gar nicht der Bringer. Zwar lag mir die Strecke über Wiesen mit einigen kurzen knackige aufstiege und Downhills noch, aber ich hatte auf der ersten Runde Bauchschmerzen, wohl zu wenig getrunken (Verpflegung war etwas mangelhaft verteilt beim Biken wie auch auf der Laufstrecke, besonders angesichts der Hitze die am Samstag herrschte. Oder lag es eher an der Pasta mit Peso Sauce, die ich am späten Morgen noch verdrück hatte ("Oelige" Pesto und Tri ist nicht so die optimale Kombination aber wenn man Hunger hat denkt man nicht immer daran...). Wie auch immer,

mit den Bachschmerzen konnte ich nicht extrem schnell laufen und musste beim steilen Stück sogar kurz hoch laufen. Auf der zweiten Runde ging es dann besser, bis ich im 2. drittel der Strecke dringend aufs Klo musste (war die Pasta schuld daran), es aber dann bis zum Ziel zu ignorieren versuchte...
Angekommen bin ich dann mit 3:01:24, also mindestens 1:25 über der angepeilten Zeit als Overall 70. und in der Kategorie 13.
Soweit mein kurzes Review zum Xterra Switzerland